
Presse
Rechtsinformation vom April 2002
M·A·I·L eröffnet Privatanlegern die Private-Equity-Klasse
- Bank Austria Creditanstalt-Tochter mit neuem Geschäftsfeld: Private Equity-Fonds
- Hohe Renditeerwartungen und Kapitalgarantie bilden optimale Kombination
- Fondsmanager Go Equity investiert in österreichische Wachstumsfirmen
Die M·A·I·L Finanzberatung, eine Tochter der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe, legt mit "M·A·I·L Private Equity Invest I" ihren ersten Private Equity Fonds zur Zeichnung auf. Durch ein Mindestzeichnungsbetrag von 15.000 Euro öffnet der "M·A·I·L Private Equity Invest I" erstmals in Österreich auch privaten Anlegern die Asset-Klasse der Private Equity-Veranlagung. Eine Garantie kann das Investment absichern - bei gleichzeitig überdurchschnittlichem Renditepotential.
Vorteile mit Direktinvestment vergleichbar
Investoren mit einem längeren Veranlagungshorizont von10 bis 15 Jahren kommen in den Genuss von - mit einer Direktveranlagung vergleichbaren - attraktiven Vorteilen: Hohe steuerbefreite Ausschüttungen, hohes Wertsteigerungspotential, langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern (z.B. Shell, Ericsson, Thyssen, etc.), wertgesicherte Mieten fast ausschließlich auf Eurobasis, hochmoderne Büro- und Geschäftsgebäude - technisch auf dem neuesten Stand.
Als Private-Equity-Haus hat sich die M·A·I·L Finanzberatung für die Go Equity-Gruppe entschieden. Dem "M·A·I·L Private Equity Invest I" liegt der Fonds "Go Equity II" zugrunde, an dem sich namhafte internationale Investoren beteiligt haben - beispielsweise Sal. Oppenheim und Gerling Versicherung. M·A·I·L ist hierbei der einzige Investor, der auf eine Veranlagung vermögender Privatkunden zielt. Die Investment-Strategie sieht die Beteiligung an 15-20 schwerpunktmäßig österreichischen Unternehmen vor, wobei ein breiter Branchenmix vor allem in den Branchen Telekom, Medien, Technologie, Health-care und Retail&Consumer angestrebt wird. Das geplante Gesamtvolumen für den "Go Equity II" beträgt rund 100 Millionen Euro.
Wahlweise kann der Investor eine Garantie der FGG Finanzierungsgarantie-Gesellschaft in Anspruch nehmen, die rund 85 Prozent des Zeichnungsbetrages bei volleinbezahlter Einlage abdeckt. Die Einzahlung erfolgt in Raten (Capital Calls) primär während der fünfjährigen Investmentperiode, in welcher der Fonds Beteiligungen eingeht. "Mit ‚M·A·I·L Private Equity Invest I' eröffnen wir dem privaten Anleger eine ganz neue Asset-Klasse", erklärt Geschäftsführer Karl Derfler. "Schließlich zeigten Private Equity Fonds in den vergangenen Jahren Renditen von rund 20 Prozent".
PE-Investments haben im Durchschnitt der vergangenen Jahre mit ihrer Performance die Assetkategorien Aktien, Aktien Small Caps sowie Bonds über sämtliche Mehrjahresperioden geschlagen. Zudem erreichen Anleger durch Beimischung von Private Equity eine stärkere Risikodiversifikation als in einem reinen Wertpapierportfolio.
Was ist Private Equity (PE)?
Private Equity wird als Oberbegriff für alle außerbörslichen Eigenkapitalfinanzierungen verstanden, von Venture Capital in frühen Unternehmensphasen bis zu späteren Buy-Out und Public-to-private Transaktionen. Institutionelle Investoren nützen seit langem PE-Beteiligungen, um ihren Portfolioertrag zu erhöhen und die Risiko/Rendite-Struktur zu optimieren. Am europäischen Markt des Private Equity tragen Banken, Versicherungen und Pensionsfonds 60 Prozent zum Fundraising bei, sieben Prozent stammen von privaten Anlegern. In Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren PE-Angebote für Privatanleger nachhaltig etabliert. Österreichs Privatanleger haben hier noch einen großen Aufholbedarf. Private Equity-Fonds finden derzeit günstige Bewertungen für Unternehmen vor, die niedrige Einstiegspreise ermöglichen und somit eine gute Basis für die spätere Fondsperformance bilden. Wesentlich ist, dass die Wertentwicklung von PE-Fonds nicht synchron mit der Entwicklung an den internationalen Börsen verläuft.
Wie arbeiten M·A·I·L und Go Equity zusammen?
Die Go Equity-Gruppe ist ein 1993 bankenunabhängig gegründetes Private-Equity-Haus. Als Initiator des Fonds übernimmt sie die Funktion des "Investment Advisers" und ist verantwortlich für die Auswahl und das Controlling der Beteiligungen sowie die Durchführung der Exits. Zuletzt konnte das Team von Go Equity mit dem Vorgängerfonds "APEF" eine außerordentlich gute Performance zeigen. "Wir sind sehr stolz, dass ein Unternehmen der BA/CA-Gruppe erstmals in Österreich mit einem unabhängigen Partner zusammenarbeitet" deponiert Thomas Lenzinger, Managing Partner bei Go Equity.
Die M·A·I·L Finanzberatung verfügt als Konzeptionist und Vertriebshaus von alternativen Veranlagungsformen über umfassendes, mehr als 20jähriges Know-how. Als Veranlagungs-spezialist in der BA/CA-Gruppe übernimmt sie die Treuhandschaft für die Beteiligungen der Privatkunden, die Abwicklung der Einzahlungen und Ausschüttungen sowie das Reporting.
Emission "M·A·I·L Private Equity Invest I":
| Rechtsform: | Treuhändig gehaltene Kommanditanteile; Beteiligung wahl- weise an einer KEG mit Garantie der FGG (Finanzierungs-garantie-Gesellschaft) oder an einer KEG ohne Garantie |
| Mindestzeichnungsbetrag (Kommanditeinlage): | 15.000 EUR (= Commitment, das in mehreren vom Investmentverlauf abhängigen Raten abgerufen wird) Stückelung: 1.000 Euro |
| Nebenkosten: | a) Agio: 5% des Zeichnungsbetrages b) Zinskostenersatz an Fonds Go Equity II: max. 2% des Zeichnungsbetrages c) Garantiekosten: 7,15% vom Commitment (bei Annahme eines 100%igen Abrufs) |
| Laufzeit: | Mindestens 10 Jahre (grundsätzlich keine Reinvestition) |
| Ausschüttung: | Rückflüsse erfolgen anteilig jeweils nach Veräußerung von Beteiligungen. |
| Steuerliche Behandlung: | Grundsätzlich sollen steuerfreie Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Beteiligungsunternehmen erzielt werden. |
| Berichterstattung: | Jährlich durch die Treuhänderin M·A·I·L Finanzberatung GmbH |
| Zeichnungsfrist: | Bis 21.6.2002 |






